Canon EOS 7D

Die Canon EOS 7D erscheint zwar erst Anfang Oktober, ein Vorabbericht ist aber trotzdem fällig. Mit der EOS 7D hat Canon endlich eine digitale Spiegelreflexkamera entwickelt, die sich nicht in erster Linie an den Profi, sondern eher an ambitionierte Hobbyfotografen richtet. Und als Brückenschlag zwischen Profi und Rookie beeindruckt die Canon EOS 7D auf jeden Fall. Der eingebaute CMOS-Sensor macht Aufnahmen bis zu 18 Megapixel möglich – und davon als Serienaufnahme acht Stück pro Minute. Ein weiterer Pluspunkt, der die neue EOS 7D adelt: Canon hat am Autofokus der Kamera gearbeitet und ihr 19 Kreuzsensoren spendiert.

Gleichzeitig sollen mehr Einstellmöglichkeiten (Zonen-AF und Spot-AF-Modus) und das Belichtungssystem iFCL ein Plus an Bildqualität versprechen. Man darf auf die neue Canon EOS 7D also auf jeden Fall gespannt sein. Beeindruckend hören sich auch die Daten zum Display der digitalen Spiegelreflexkamera an. 920.000 Pixel und 3“ – überwältigend. Abgerundet wird das Ganze durch einen Sensor zur Messung des Umgebungslichts, dessen Informationen in eine automatische Helligkeitsanpassung einfließen. Zusätzlich zu den bereits umfangreichen Funktionen der EOS 7D gibt Canon seiner neuen Spiegelreflexkamera noch einen HD-Videomodus mit auf den Weg.

Möglich sein sollen Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD; 24, 25 oder 30 Bilder pro Sekunde) sowie 1.280 x 720 Pixel (720p). Letztere Variante bietet die Wahlmöglichkeit zwischen 50 oder 60 Bilder pro Sekunde. Leider ist bereits vor Verkaufsstart im Oktober ein kleines Manko – zumindest für meine Begriffe – der EOS 7D erkennbar. Videoaufnahmen sind auf 30 Minuten bzw. 4 Gbyte begrenzt. Auf der anderen Seite ist die Canon EOS 7D kein Camcorder, sondern in erster Linie digitale Spiegelreflexkamera, weshalb dieser Umstand nur untergeordnet ins Gewicht fallen sollte.

Angesichts einer beeindruckenden Ausstattung verspricht die Canon EOS 7D also einiges. Abschreckend wirkt allerdings der Preis. Ambitionierte Hobbyfotografen müssen für die Grundausstattung (Gehäuse und Zoomobjektiv laut Herstellerangaben 1.999 Euro einplanen). Einzeln schlägt das Gehäuse immer noch mit stolzen 1.649 Euro zu Buche.

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